Planerschulung

  • Für Auftragnehmer
  • Für Auftraggeber
  • Laserschutzbeauftragter

Was Sie sich unter der Planerschulung vorstellen können und warum wir diese anbieten.

Der Albtraum eines jeden Unternehmers ist, dass trotz erledigter Leistung (der entsprechenden Investition) die Bezahlung verweigert wird. Doch warum sollte der Kunde nach erbrachter Arbeit nicht bezahlen wollen?

  • 640 BGB Abnahme

(1) Der Besteller ist verpflichtet, das vertragsmäßig hergestellte Werk abzunehmen, sofern nicht nach der Beschaffenheit des Werkes die Abnahme ausgeschlossen ist. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden.

Nach dem Gewinn einer Ausschreibung oder Auftrag wird ein Vertrag geschlossen, der das Leistungsverzeichnis und/oder allgemeine/zusätzliche technische Vertragsbedingungen (ATV/ZTV) enthält. Durch dieses Leistungsverzeichnis werden die Rahmenbedingungen vorgegeben unter denen das Projekt abgewickelt werden soll. Angefangen bei Bauvorschriften, über Brandschutz, bis hin zu Leistungsspezifikationen sind alle Vorgaben einzuhalten. Sind diese Vorgaben unter Umständen nicht einzuhalten, ist der Auftraggeber darüber zu informieren.  

In dem Fall, dass wissentlich oder unwissentlich Regelungen dieses Leistungsverzeichnisses nicht eingehalten worden sind, kommt es zu keiner Abnahme und somit zu keiner Zahlung.

Unser Bestreben in der Planerschulung ist es, Ihnen unser Wissen zu vermitteln, damit Sie ohne Bedenken und guten Gewissens Ihre Projekte unter Berücksichtigung glasfaserspezifischer Vorschriften realisieren können.

Zusammengefasst bieten wir Ihnen eine Schulung, in der wir folgende Themen adressieren:

  • Anforderungen bezüglich Gf-Kabel und Gf-Netzkomponenten für FTTH verstehen
  • Verständnis für Spezifikation entwickeln
  • Überblick und Beispiele zusätzlicher technischer Vertragsbedingungen (ZTV)
  • Übersicht zur Montage und Verarbeitung der Gf-Komponenten
  • Optionen zur Abnahmemessungen und Protokollierung
  • Blick für Aufwand und Zeitabschätzung

Was Sie von der Planungsschulung für Auftraggeber erwarten können und warum wir diese anbieten.

Von der Idee eines Projektes, bis hin zur tatsächlichen Umsetzung, ist es ein weiter Weg. Um das Projekt kalkulieren und vernünftig planen zu können, ist es von großem Nutzen, das dahintersteckende System im Prinzip zu verstehen. Sollte das Projekt unter dem geförderten Ausbau laufen, gibt es einige Aspekte, die Sie nicht aus dem Blick verlieren sollten, beispielsweise die Belegung der Netzkomponenten. Ein Auftraggeber, der die Schwächen und Stärken verschiedener Komponenten kennt, kann ein Projekt schneller und effektiver ans Ziel bringen.

Im Leistungsverzeichnis, das größtenteils aus rechtlichen Absicherungen zusammengesetzt ist, werden die Rahmenbedingungen vom Auftraggeber zusammengefasst, unter denen der Auftragnehmer das Projekt umsetzen muss. Fachbezogene Anweisungen, die beispielsweise das Material oder die Kabel/ Faserführung und Belegung betreffen, sollten in diesem Leistungsverzeichnis korrekt aufgeführt werden.

In dieser Schulung werden wir ausschließlich die Planung, bezogen auf glasfaserspezifische Aspekte, behandeln. Folgende theoretische Themen werden für eine verständliche Erklärung durch zahlreiche Muster veranschaulicht und an einem exemplarischen Netzaufbau illustriert.

  • Planung der Faserkapazität
  • Kapazität Komponenten verstehen
  • Anforderung bezüglich Gf-Kabel und Gf-Netzkomponenten
  • Anforderungen bezüglich Breitbandausbau Deutschlands
  • Verständnis der Spezifikation
  • Übersicht zur Montage und Verarbeitung der Gf-Komponenten

Aus- & Fortbildung Laserschutzbeauftragter & Fachkundiger zur Gefährdungsbeurteilung künstlicher optischer Strahlung bei LWL-KS (OStrV)

Anwendungen: Telekommunikation Glasfasernetze, DWDM & optische Verstärker 

Um den Bedarf an Bandbreite in den Backbone Netzen & Datacenter Interconnects durch Cloudanwendungen, Streamingdienste, FTTx & Mobilfunknetze (u. a. 5G) zu erfüllensteigt die Anzahl der LASER pro Faser und somit die Leistungsdichte in der Glasfaser. Außerdem müssen optische Verstärker (EDFARAMAN) eingesetzt werden, um die Signalqualität (SNR) für die geforderten Bit Fehlerraten nicht zu gewährleistenDadurch kann die Leistung in der Lichtwellenleiter- Übertragungstrecke über der LASERKLASSE 1 bzw. Gefährdungsgrad 1 liegen und besondere Schutzmaßnahmen aufgrund der optischen Strahlung werden erforderlich 

Nach § 5 der deutschen Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV) haben Arbeitgeber die Pflicht, falls sie nicht selbst über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen, vor der Aufnahme des Betriebs von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4 einen Laserschutzbeauftragten mit Fachkenntnissen schriftlich zu bestellen. Außerdem ist eine Gefährdungsbeurteilung und Messungen durch Fachkundige durchzuführen.  

Ordnungswidrig im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes (zuletzt geändert am 20.11.2019) § 25 Absatz 1 Nummer 1 sind in der OstrV § 11 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten definiert.  

 

Ziel: Die Teilnehmer erwerben mit dem erfolgreichen Abschluss des Seminars die erforderlicheKenntnisse, um die Aufgaben als Laserschutzbeauftragter gemäß § 5 Abs. 2 OStrV wahrnehmen zu können.  

Das Seminar dient auch der Ausbildung von Fachkundigen für die fachkundige Durchführung von Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Abs.1 OStrV an Arbeitsplätzen von Lichtwellenleiter-Kommunikationssystemen.

Diese Kenntnisse werden durch die erfolgreiche Teilnahme an folgenden Lehrgang mit Bestehen der Abschlussprüfung nachgewiesen. Die Prüfung unterteilt sich in 2 Teile bezogen auf LWL-KS 

Teil 1  Erforderliche Kenntnisse als Laserschutzbeauftragter 
Teil 2  Fachkunde zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen.  

Im Rahmen des Seminars werden aus didaktischen Gründen exemplarische optische Messungen an den Netzaufbauten (Netzknoten & Abschlusspunktenim Schulungszentrum durchgeführt.

Zielgruppe: Ingenieure, Projektverantwortliche & Techniker mit Praxiserfahrung beim Planen, Errichten oder Betreiben von Lichtwellenleiter-Kommunikationssystemen (LWL-KS) 

Voraussetzung: Abgeschlossene technische oder naturwissenschaftliche Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung beim Betreiben oder Errichten von LWL-KS. Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar sind sichere mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten in Potenzrechnung, Winkelfunktionen und Umstellung von mathematischen und physikalischen Gleichungen unerlässlich. 

Abschluss: Schriftliche Prüfung am Ende des Lehrgangs in Form eines Multiple-Choice-Tests entsprechend DGUV Grundsatz 303-005 

Teil 1 – Erforderliche Kenntnisse als Laserschutzbeauftragter.  

Teil 2 – Fachkunde zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. 

Kurs Dauer: Montag:  13.00 bis 17.00 Uhr  

Dienstag:  8.30 bis 17.00 Uhr  

Mittwoch: 8.30 bis 15.00 Uhr 15.00 bis 16.00 PrüfungEnde 16.30 Uhr

Ziel: Verständnis für LWL-Komponenten, so dass fachkompetente Entscheidungen getroffen werden können.  

Zielgruppe:

  1. Auftraggeber. Planer, Verwalter, Manager und sonstige Entscheidungsträger, die ein LWL-Kabelprojekt ins Leben rufen wollen.
  2. Auftragnehmer, Führungskräfte, oder Chefs, die mit der Umsetzung beauftragt sind.

Abschluss: Teilnahmezertifikat/Bestätigung 

Veranstaltungsort: Schulungszentrum Steinenbronn, Gewerbestraße 6 (10 km von A8 Ausfahrt Flughafen Stuttgart). Kostenloser Parkplatz. 

Termine: Siehe Kalender oder per Rücksprache 

Teilnehmeranzahl: Begrenzt auf 8 Teilnehmer 

Kosten: Preis und Verfügbarkeit auf Anfrage. 

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Anschrift: Labor und Glasfaser Schulungszentrum

Gewerbestraße 6

71144 Steinenbronn (Nähe Flughafen Stuttgart)